Rezept · ab 6 Monaten

Paprika fürs Baby: weich gegart und babygerecht

Paprika ist süßlich, knackig und reich an Vitamin C. Roh ist sie fürs Baby zu fest – weich gegart und ohne Haut wird sie zu zarten Streifen, die sich gut greifen lassen.

Weich gegarte, gehäutete Paprikastreifen in babygerechter Größe auf einem hellen Teller

Paprika ist bei uns ein Dauergast im Kühlschrank, aber fürs Baby war ich anfangs unsicher – roh ist sie schlicht zu fest. Weich gegart und gehäutet wird sie aber wunderbar zart und süßlich, und Max mochte die roten Streifen sofort.

Haut entfernen

Der wichtigste Schritt: die feste Haut abziehen. Ich gare die Paprika im Ofen oder in der Pfanne, bis sich die Haut leicht löst. Darunter kommt weiches, süßliches Fruchtfleisch zum Vorschein, das babygerecht ist. Mehr zu Form und Größe steht in der Fingerfood-Liste.

Weich garen

Erst wenn das Fruchtfleisch ganz weich ist, lässt es sich leicht zerdrücken. Roh ist Paprika für den Beikoststart zu fest. Ein Teelöffel Öl rundet das Aroma ab – ganz ohne Salz.

In Streifen anbieten

Fingerdicke Streifen passen gut in die Babyfaust. Paprika liefert reichlich Vitamin C, das die Eisenaufnahme unterstützt – eine schöne Ergänzung zu Linsen-Bratlingen. Mehr Ideen in unseren BLW-Rezepten.

Zutaten

  • 1 rote Paprika
  • etwas Wasser oder 1 TL Olivenöl

Zubereitung

  1. Paprika waschen, halbieren und Kerne sowie weiße Trennwände entfernen.
  2. Im Ofen oder in der Pfanne weich garen, bis die Haut sich leicht löst.
  3. Haut abziehen und das weiche Fruchtfleisch in fingerdicke Streifen schneiden.
  4. Auf Handwärme abkühlen lassen und servieren.

Sicherheit: Die feste Haut der Paprika immer entfernen, da sie sich schwer kauen lässt. Das Fruchtfleisch ganz weich garen, sodass es sich leicht zerdrücken lässt. Auf Trinktemperatur abkühlen lassen, im aufrechten Sitzen und unter Aufsicht anbieten. Kein Salz im ersten Lebensjahr.

Häufige Fragen

Ab wann darf mein Baby Paprika essen?

Gekochte, gehäutete Paprika eignet sich ab Beikostbeginn, etwa ab dem 6. Monat. Wichtig ist, sie weich zu garen und die feste Haut zu entfernen, damit sich die Streifen leicht zerdrücken lassen.

Darf mein Baby rohe Paprika essen?

Rohe Paprika ist für Babys zu fest und die Haut schwer zu kauen. Für den Beikoststart garst du sie weich und ziehst die Haut ab. Rohe Sticks eignen sich erst später, wenn dein Kind sicher kaut.

Warum die Haut von der Paprika entfernen?

Die Paprikahaut bleibt auch nach dem Garen zäh und lässt sich schwer zerkauen. Nach dem Weichgaren löst sie sich leicht ab – darunter ist das Fruchtfleisch schön weich und babygerecht.