Rezept · ab 6 Monaten
Kürbis fürs Baby: weiche Hokkaido-Sticks fürs BLW
Mild, weich und schön süß: Kürbis ist wie gemacht für den Beikoststart. Hokkaido muss nicht einmal geschält werden – das macht ihn zum unkomplizierten Liebling.
Im Herbst kam bei uns ständig Kürbis auf den Tisch – und Max war jedes Mal begeistert. Die natürliche Süße und die weiche Konsistenz machen ihn zu einem der dankbarsten Beikost-Gemüse überhaupt. Und mit Hokkaido sparst du dir sogar das Schälen.
Warum Hokkaido so praktisch ist
Anders als bei vielen anderen Kürbissorten wird die Schale des Hokkaido beim Garen so weich, dass sie mitgegessen werden kann. Das spart Arbeit und liefert zusätzliche Ballaststoffe. Geschmacklich ist er mild-nussig und kommt bei den meisten Babys gut an.
Stick oder Brei
Als Spalte aus dem Ofen ist Kürbis ein perfektes BLW-Fingerfood: weich, gut greifbar und süß. Zerdrückt oder püriert ergibt er einen cremigen Brei, der sich auch wunderbar mit Kartoffel oder etwas Hafer mischen lässt.
Ein Tropfen Öl lohnt sich
Wie bei der Süßkartoffel steckt im orangefarbenen Fruchtfleisch reichlich Beta-Carotin. Ein Teelöffel Rapsöl hilft dem Körper, dieses fettlösliche Provitamin A aufzunehmen – und macht das Gericht zugleich gehaltvoller.
Eine ähnlich süße Stick-Variante sind die Süßkartoffel-Pommes. Mehr Einstiegs-Gemüse zeigt die Fingerfood-Liste.
Zutaten
- 1/4 Hokkaido-Kürbis
- 1 TL Rapsöl
Zubereitung
- Den Hokkaido waschen, die Kerne entfernen und in fingerdicke Spalten schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido dranbleiben, sie wird beim Garen weich.
- Die Spalten mit etwas Rapsöl vermengen und bei 180 °C etwa 20 Minuten im Ofen weich backen. Alternativ dünsten.
- Mit der Gabel prüfen: Der Kürbis sollte sich leicht zerdrücken lassen.
- Auf Handwärme abkühlen lassen und als Stick anreichen oder zu Brei zerdrücken.
Sicherheit: Der Kürbis muss weich genug sein, um ihn zwischen zwei Fingern zu zerdrücken. Auf Trinktemperatur abkühlen lassen, im aufrechten Sitzen und unter Aufsicht anbieten. Kein Salz im ersten Lebensjahr.
Häufige Fragen
Welcher Kürbis eignet sich für Babys?
Hokkaido und Butternut sind ideal: mild, weich und gut verträglich. Hokkaido muss nicht geschält werden, da die Schale beim Garen weich wird.
Muss ich Hokkaido für Babys schälen?
Nein. Die Hokkaido-Schale wird beim Backen oder Dünsten weich und kann mitgegessen werden. Achte nur darauf, dass sie wirklich gar ist.
Ab wann darf mein Baby Kürbis essen?
Weich gegarter Kürbis eignet sich ab etwa dem 6. Monat zum Beikoststart, sowohl als Fingerfood-Stick als auch als Brei.





