Rezept · ab 6 Monaten
Pastinake fürs Baby: süßlich-milde Sticks ohne Salz
Die Pastinake ist ein echtes Beikost-Klassikergemüse: mild, von Natur aus süßlich und gut verträglich. Als weicher Stick oder feiner Brei ist sie ideal für den Start.
Die Pastinake ist eines dieser Gemüse, das viele erst durchs Babywerden wiederentdecken. Bei uns war sie ein früher Favorit: süßlich, mild und so weich gegart, dass Max sie problemlos zerdrücken konnte.
Mild und von Natur aus süß
Pastinaken schmecken leicht süßlich und haben kaum Bitterstoffe – das macht sie zu einem der beliebtesten ersten Beikost-Gemüse. Sie ähneln optisch einer hellen Karotte, sind aber feiner im Geschmack. Gerade für den Einstieg sind milde Sorten ideal, wie auch in Beikost einführen beschrieben.
Stick oder Brei
Geschnitten in fingerdicke Sticks und weich gegart, eignet sich die Pastinake hervorragend zum Selbstgreifen. Wer den klassischen Breiweg geht, püriert sie einfach fein – pur oder gemischt mit Karotte und Kartoffel. Welcher Weg zu euch passt, klärt BLW oder Brei.
Weich garen, dann greifen
Wie bei jedem Gemüse-Stick gilt: wirklich weich garen, bis er sich zwischen zwei Fingern zerdrücken lässt. Ein Teelöffel Öl im Brei hilft, das enthaltene Beta-Carotin besser aufzunehmen.
Ein ähnliches Wurzelgemüse ist die Karotte. Mehr Ideen in der Fingerfood-Liste.
Zutaten
- 1 große Pastinake
- Wasser zum Dämpfen oder Kochen
- optional: 1 TL Rapsöl
Zubereitung
- Die Pastinake schälen und in fingerdicke, etwa 6–7 cm lange Sticks schneiden.
- Die Sticks etwa 12–15 Minuten dämpfen oder weich kochen, bis sie sich leicht zerdrücken lassen.
- Auf Handwärme abkühlen lassen.
- Als greifbare Sticks servieren oder mit etwas Öl zu einem feinen Brei pürieren.
Sicherheit: Sticks müssen weich genug sein, um sie zwischen zwei Fingern zu zerdrücken. Auf Trinktemperatur abkühlen lassen, im aufrechten Sitzen und unter Aufsicht anbieten. Kein Salz im ersten Lebensjahr.
Häufige Fragen
Ab wann darf mein Baby Pastinake essen?
Die Pastinake gehört zu den klassischen ersten Beikost-Gemüsen und eignet sich ab Beikostbeginn, also etwa ab dem 6. Monat. Sie ist mild und gut verträglich.
Warum ist die Pastinake so beliebt für Beikost?
Sie schmeckt von Natur aus leicht süßlich, ist sehr mild und enthält kaum Bitterstoffe. Das kommt bei Babys gut an und macht sie zu einem idealen Einstiegsgemüse.
Pastinake als Stick oder Brei?
Beides ist möglich. Als weicher Stick eignet sie sich fürs Selbstgreifen beim BLW, fein püriert als Löffelbrei für den klassischen Beikostweg.





