Rezept · ab 7 Monaten

Kaki fürs Baby: weiche süße Wintervitamine

Eine reife Kaki ist honigsüß und butterweich – ein schönes Winterobst für den Beikost-Alltag. Wichtig ist, dass sie wirklich reif ist, denn unreife Früchte schmecken pelzig. Ganz ohne Zuckerzusatz.

Weiche reife Kaki aufgeschnitten auf einem hellen Babyteller

Kakis bringen Farbe in den grauen Winter – leuchtend orange und honigsüß. Max löffelt das weiche Fruchtfleisch direkt aus der Schale, sobald die Frucht richtig reif ist.

Nur vollreif verwenden

Eine reife Kaki ist butterweich, eine unreife schmeckt pelzig. Ich lasse sie deshalb gut nachreifen. So passt sie gut in den Beikost-Alltag nach dem Beikoststart. Ähnlich süß und weich ist die Banane.

Schale weg, Kerne raus

Ich gebe die Schale nicht mit und entferne eventuelle Kerne. Worauf es bei der Sicherheit ankommt, steht in Sicher essen ohne Verschlucken.

Als Spalte oder Mus

Ich biete Kaki als greifbare Spalten an oder zerdrücke sie zu Mus. Wegen der Süße gebe ich sie in Maßen. Worauf es bei greifbaren Formen ankommt, steht in der Fingerfood-Liste. Mehr Ideen in unseren BLW-Rezepten.

Zutaten

  • 1 reife, weiche Kaki oder Sharonfrucht

Zubereitung

  1. Kaki waschen, aufschneiden und das weiche Fruchtfleisch herauslöffeln.
  2. Eventuelle Kerne entfernen und die Schale nicht mitgeben.
  3. In greifbare Spalten schneiden oder zu Mus zerdrücken.
  4. Unter Aufsicht anbieten.

Sicherheit: Nur vollreife, weiche Kakis verwenden – unreife Früchte schmecken pelzig-adstringierend und sind unangenehm. Ohne Zucker anbieten, da Kaki von Natur aus sehr süß ist; in Maßen geben. Schale nicht mitgeben und eventuelle Kerne entfernen. In greifbare Spalten schneiden oder zerdrücken und im aufrechten Sitzen unter Aufsicht anbieten.

Häufige Fragen

Ab wann darf mein Baby Kaki essen?

Eine vollreife, weiche Kaki passt ab etwa dem 7. Monat. Ich löffle das weiche Fruchtfleisch heraus und biete es als Spalten oder Mus an. Wegen der Süße gebe ich sie in Maßen.

Was ist der Unterschied zwischen Kaki und Sharon?

Sharon ist eine kernlose, mildere Zuchtform der Kaki und auch unreif weniger pelzig. Beide eignen sich, wenn sie reif und weich sind. Bei der klassischen Kaki entferne ich eventuelle Kerne.

Warum schmeckt meine Kaki pelzig?

Das passiert bei unreifen Früchten – sie enthalten Gerbstoffe, die den Mund zusammenziehen. Ich lasse Kakis deshalb nachreifen, bis sie ganz weich sind, dann sind sie honigsüß und mild.