Milch & Käse

Limabohnen fürs Baby: cremige Butterbohne weich gegart anbieten

Limabohnen, auch Butterbohnen genannt, sind eine besonders cremige, eiweiß- und eisenreiche Hülsenfrucht, die gut durchgegart und zerdrückt in die Beikost passt. Roh sind sie giftig. Wir zeigen, ab wann sie passen, warum sie wertvoll sind, warum sie gründlich gekocht gehören und wie du sie zubereitest.

Weich gekochte, zerdrückte cremige Limabohnen babygerecht in einer kleinen Schale

Limabohnen, auch Butter- oder Mondbohnen genannt, sind große, flache Bohnen mit einer auffällig cremigen, fast buttrigen Konsistenz, wenn man sie weich kocht. Genau das macht sie für die Beikost so angenehm: Sie zerfallen zu einem samtigen Mus und liefern dabei reichlich pflanzliches Eiweiß und Eisen. Wie alle Bohnen müssen sie gut durchgegart sein, denn roh sind sie giftig. Weich gekocht und zerdrückt sind Limabohnen eine besonders cremige, gehaltvolle Bereicherung auf dem Babyteller.

Warum Limabohnen wertvoll sind

Limabohnen gehören zu den eiweiß- und eisenreichen Hülsenfrüchten mit einigen Vorzügen für die Beikost. Ihr größter Pluspunkt ist der hohe Gehalt an pflanzlichem Eiweiß, das beim Wachstum hilft, kombiniert mit reichlich Eisen, das im Babyalter besonders wichtig ist und ergänzend zur Versorgung beitragen kann, wie der Ratgeber zum Eisenbedarf einordnet. Das pflanzliche Eisen wird zusammen mit einer Vitamin-C-Quelle besser aufgenommen, wie der Ratgeber zu Vitamin C und Eisenaufnahme erklärt. Dazu liefern Limabohnen Folat, Ballaststoffe und Magnesium. Ihr besonderer Vorzug ist die cremige Konsistenz: Weich gekocht werden sie samtig und lassen sich zu einem feinen Mus zerdrücken, das auch kleinen Babys leichtfällt. Damit sind sie besonders für die vegetarische und vegane Beikost eine wertvolle Eiweiß- und Eisenquelle. So sind weich gekochte Limabohnen eine nährstoffreiche, cremige Hülsenfrucht, die die Beikost bereichert.

Warum Limabohnen gründlich gekocht gehören und wie du sie zubereitest

Bei Limabohnen ist das vollständige Garen besonders wichtig. Roh und halbgar enthalten sie Blausäure bildende Stoffe und Lektine, die giftig sind – deshalb müssen sie immer gründlich weich gekocht werden, niemals roh oder halbgar. Getrocknete Limabohnen weichst du über Nacht ein, gießt das Einweichwasser weg und kochst sie ausreichend lange in frischem Wasser, das du nach dem Garen ebenfalls weggießt. Limabohnen aus der Dose sind bereits gegart; spüle sie gut ab, um Lake und Salz zu entfernen, und wähle Dosen ohne Salzzusatz. Die weich gegarten Bohnen zerdrückst du mit der Gabel oder pürierst sie zu einem cremigen Brei, gern durch ein Sieb gestrichen, um die Schale zu entfernen. Verzichte auf Salz und scharfe Gewürze, denn Salz gehört nicht in die Beikost. Da Bohnen ballaststoffreich sind, beginnst du mit kleinen Mengen. So bereitest du Limabohnen weich und sicher zu.

Wie du Limabohnen babygerecht anbietest

In der Praxis sind Limabohnen besonders dankbar, weil sie so cremig werden. Klassisch pürierst du die weich gekochten Bohnen mit etwas Kartoffel, mildem Gemüse und einer Vitamin-C-Quelle wie Tomate oder Paprika zu einem samtigen, eiweißreichen Brei. Zerdrückte Limabohnen ergeben mit etwas Öl auch einen milden Aufstrich oder passen unter ein Gemüsegericht oder einen milden, ungewürzten Eintopf für Babys. Etwas größere Babys können weiche, zerdrückte Bohnen als Fingerfood probieren. Kombiniere die Bohnen mit etwas gutem Öl und einer Vitamin-C-Quelle, um das Eisen besser nutzbar zu machen. Beginne mit kleinen Mengen. Bleib beim Essen in der Nähe deines Babys. So werden Limabohnen zu einer cremigen, eiweißreichen Mahlzeit in der Beikost.

Fazit

Limabohnen sind eine besonders cremige, eiweiß- und eisenreiche Hülsenfrucht und passen von Beikoststart an: Sie liefern pflanzliches Eiweiß, Eisen, Folat, Ballaststoffe und Magnesium. Wichtig ist gründliches Garen mit Wegschütten des Kochwassers, denn roh und halbgar sind sie giftig; Dosenbohnen spülst du ab. Zerdrücke oder püriere die weichen Bohnen und biete sie ohne Salz mit einer Vitamin-C-Quelle an. Beginne mit kleinen Mengen. So sind Limabohnen eine cremige, eiweißreiche Hülsenfrucht für den Babyteller.

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.

Häufige Fragen

Ab wann dürfen Babys Limabohnen essen?

Limabohnen können ab dem Beikoststart angeboten werden, etwa ab dem fünften bis siebten Monat, sobald dein Baby die Reifezeichen zeigt. Sie müssen gut durchgegart und weich sein, dann zerdrückst oder pürierst du sie. Roh sind sie giftig. Beginne mit kleinen Mengen.

Warum sind Limabohnen für Babys wertvoll?

Limabohnen liefern reichlich pflanzliches Eiweiß, Eisen, Folat, Ballaststoffe und Magnesium. Als eisen- und eiweißreiche Hülsenfrucht mit besonders cremiger, weicher Konsistenz sind sie für die vegetarische Beikost wertvoll, vor allem mit einer Vitamin-C-Quelle für die Eisenaufnahme.

Warum darf mein Baby keine rohen Limabohnen essen?

Rohe und halbgare Limabohnen enthalten Blausäure bildende Stoffe und Lektine, die giftig sind. Sie müssen deshalb immer vollständig weich gekocht werden, wobei das Kochwasser weggegossen wird. Getrocknete Bohnen weichst du vorher ein und gießt das Einweichwasser weg.