Hijiki fürs Baby: Alge wegen Arsen und Jod meiden, mildere Algen nur sehr sparsam
Hijiki ist eine dunkle Meeresalge, die aber besonders viel anorganisches Arsen und Jod enthält und deshalb für Babys gemieden werden sollte. Wir zeigen, warum sie nicht passt und worauf du bei Algen in der Beikost generell achtest.
Hijiki ist eine dunkle, faserige Meeresalge aus der asiatischen Küche, die zwar Mineralstoffe liefert, aber besonders viel anorganisches Arsen anreichert und zudem sehr viel Jod enthält. Aus diesem Grund raten Lebensmittelbehörden generell vom Verzehr ab, und für Babys ist sie ungeeignet. Statt Hijiki gilt bei Algen in der Beikost grundsätzlich große Zurückhaltung. Dieser Ratgeber zeigt, warum Hijiki nicht passt und worauf du bei Algen achtest.
Warum Hijiki für Babys nicht geeignet ist
Hijiki reichert anorganisches Arsen besonders stark an, das als gesundheitsschädlich gilt, und enthält wie andere Meeresalgen sehr viel Jod, das die noch empfindliche Schilddrüse des Babys belastet. Mehr zum Nährstoff Jod erklärt der Ratgeber zu Jod in der Beikost. Auch bei anderen getrockneten Lebensmitteln gilt, dass Schadstoffe sich anreichern können, ähnlich wie beim Thema Arsen, das der Ratgeber zu Reis und Arsen erklärt. Daher gehört Hijiki nicht in die Beikost.
Worauf du bei Algen achtest
Verzichte bei Babys ganz auf Hijiki. Auch andere Meeresalgen enthalten viel und schwankend dosiertes Jod, weshalb du sie nur sehr sparsam und selten einsetzen solltest. Würze Algengerichte nicht zusätzlich, denn Salz sollte in der Beikost gemieden werden, wie der Ratgeber zu Salz in der Beikost erklärt. Im Zweifel hältst du bei der Auswahl von Algen Rücksprache mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt.
Wie du statt Hijiki vorgehst
Statt Hijiki setzt du bei Algen grundsätzlich auf große Zurückhaltung. Wenn überhaupt, kommen mildere, jodärmere Algen nur in winzigen Mengen und sehr selten infrage, sehr fein zerkleinert und ohne Salz. Für die meisten Beikost-Mahlzeiten sind Algen jedoch entbehrlich, und Jod lässt sich besser über jodiertes Speisesalz in der Familienkost und ärztlich empfohlene Quellen abdecken. Wichtig ist, Hijiki ganz zu meiden und andere Algen nur sehr sparsam und selten zu verwenden. So bleibt die Beikost frei von belastenden Algen.
Fazit
Hijiki ist eine dunkle Meeresalge und für Babys wegen ihres hohen Arsen- und Jodgehalts ungeeignet, von ihrem Verzehr wird generell abgeraten. Wichtig ist, Hijiki ganz zu meiden und andere Algen nur sehr sparsam und selten einzusetzen. So bleibt die Beikost frei von belastenden Algen für den Babyteller.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Darf mein Baby Hijiki essen?
Hijiki ist für Babys nicht zu empfehlen. Diese Alge enthält besonders viel anorganisches Arsen sowie sehr viel Jod, was für Babys ungeeignet ist. Behörden raten generell vom Verzehr ab. Verzichte bei Babys ganz auf Hijiki.
Warum ist Hijiki für Babys ungeeignet?
Hijiki reichert anorganisches Arsen stark an, das als gesundheitsschädlich gilt, und enthält zudem sehr viel Jod. Beides belastet den empfindlichen Organismus des Babys. Lebensmittelbehörden raten allgemein vom Verzehr von Hijiki ab.
Welche Algen sind statt Hijiki für mein Baby geeignet?
Wenn überhaupt, kommen mildere, jodärmere Algen nur in winzigen Mengen und sehr selten infrage. Wegen des schwankenden Jodgehalts solltest du Algen bei Babys aber generell zurückhaltend einsetzen und im Zweifel ärztlichen Rat einholen.





