Getränke

Trinken lernen beim Baby: vom offenen Becher zum Glas

Zur Beikost gehört auch das Trinken. Ich zeige dir, warum ein offener Becher besser ist als die Schnabeltasse, ab wann Wasser dazugehört und wie dein Baby Schritt für Schritt das Trinken aus dem Becher lernt.

Baby trinkt Wasser aus einem kleinen offenen Becher am Tisch

Trinken lernt sich nicht von allein – und zur Beikost gehört es dazu. Bei uns stand von Anfang an ein kleiner Becher mit Wasser am Platz. Anfangs floss mehr daneben als hinein, aber genau so übt man.

Warum der offene Becher besser ist

Eine Schnabeltasse ist praktisch, aber der harte Aufsatz fördert ein ungünstiges Saug-Trinkmuster und kann bei Dauernuckeln den Zähnen schaden. Ein offener Becher oder ein Becher mit Strohhalm ist besser: Dein Baby lernt das richtige Schlucken und das Schließen der Lippen. Ich halte den kleinen Becher anfangs mit und lasse Max selbst greifen.

Ab wann und was trinken

Mit Beikostbeginn biete ich zu den Mahlzeiten Wasser im Becher an. Mehr Schluck für Schluck, ohne Druck. Welche Getränke passen und welche nicht, steht ausführlich in Was trinkt mein Baby. Säfte und gesüßte Getränke sind nicht nötig, mehr dazu in Zucker vermeiden. Kuhmilch als Getränk kommt erst später, siehe Kuhmilch ab wann.

Schritt für Schritt zum selbstständigen Trinken

Am Anfang führe ich den Becher, dann übernimmt dein Baby immer mehr. Kleine Mengen einfüllen reduziert die Sauerei. Mit der Zeit klappt das Greifen, Ansetzen und Schlucken immer besser. Welcher Becher sich eignet, zeigt der Vergleich beim Trinklernbecher.

Fazit

Trinken gehört zur Beikost dazu: Biete ab dem 6. Monat zu den Mahlzeiten Wasser in einem offenen Becher oder Strohhalmbecher an, der besser für Mund und Zähne ist als eine Schnabeltasse. Milch bleibt zunächst die Hauptflüssigkeit, der Wasserbedarf steigt mit mehr fester Nahrung. Übe geduldig und ohne Druck.

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.

Häufige Fragen

Ab wann soll mein Baby aus dem Becher trinken?

Mit Beikostbeginn, etwa ab dem 6. Monat, kannst du zu den Mahlzeiten einen kleinen offenen Becher mit Wasser anbieten. Anfangs sind es nur ein paar Schlückchen, das Üben steht im Vordergrund. Milch bleibt zunächst die Hauptflüssigkeit.

Offener Becher oder Schnabeltasse?

Ein offener Becher oder ein Becher mit Strohhalm ist günstiger für die Mund- und Zahnentwicklung als eine Schnabeltasse mit hartem Aufsatz. Mit dem offenen Becher lernt dein Baby das richtige Schlucken und Lippenschließen.

Was soll mein Baby trinken?

Zu den Mahlzeiten Wasser, am besten Leitungswasser in Trinkwasserqualität oder stilles Wasser. Säfte und gesüßte Getränke sind nicht nötig. Milch (Mutter- oder Säuglingsmilch) bleibt im ersten Jahr die wichtigste Flüssigkeit.

Wie viel soll mein Baby trinken?

Solange dein Baby viel Milch bekommt, braucht es zu Beginn nur kleine Mengen Wasser. Mit mehr fester Nahrung steigt der Bedarf langsam. Biete regelmäßig an, ohne zu drängen – dein Baby zeigt, wenn es Durst hat.