Unsere Empfehlungen im Überblick

ModellAm besten fürPreis (ca.)
Offener Glas- oder Edelstahlbecher (klein) Empfehlung Echtes Trinkenlernen 8–15 € Ansehen
Strohhalmbecher Unterwegs & weniger Kleckern 10–18 € Ansehen
360°-Trinklernbecher Auslaufschutz im Alltag 10–15 € Ansehen

Sobald das erste Wasser zur Mahlzeit dazukommt, stellt sich die Frage: Woraus soll mein Baby trinken? Die Auswahl an Bechern ist riesig – dabei ist die Antwort aus logopädischer Sicht ziemlich klar.

Worauf es beim Trinkenlernen ankommt

Entscheidend ist die Trinkbewegung. Der kleine offene Becher fördert sie am natürlichsten: Das Baby lernt zu schlürfen und zu schlucken, statt zu nuckeln. Anfangs hilfst du beim Halten und Dosieren. Dass dabei gekleckert wird, ist normal und Teil des Lernprozesses. Mehr zum Trinken in der Beikostzeit steht in Was trinkt mein Baby.

Offen, Strohhalm oder 360°?

Für zu Hause ist der offene Becher ideal. Für unterwegs sind Strohhalm- und 360°-Becher praktisch, weil sie weniger auslaufen und die Mundmotorik trotzdem sinnvoll fordern. Von klassischen Schnabeltassen mit hartem Mundstück wird dagegen eher abgeraten. Die Modelle im Detail findest du oben.

Was sonst noch zum Esstisch gehört

Mit dem Becher allein ist es nicht getan. Sinnvoll ergänzen ihn rutschfestes Geschirr und ein gutes Lätzchen. Und natürlich der richtige Hochstuhl, in dem dein Baby sicher sitzt.

Die Modelle im Detail

Offener Glas- oder Edelstahlbecher (klein) Empfehlung

8–15 €

Logopädisch betrachtet ideal: Aus einem kleinen offenen Becher lernt dein Baby die natürliche Trinkbewegung. Anfangs hilfst du beim Halten. Es wird gekleckert – das gehört dazu und ist Teil des Lernens.

  • Fördert die natürliche Trinkbewegung
  • Keine Saugbewegung, kein Nuckel-Ersatz
  • Leicht zu reinigen
  • Kleckert anfangs stark
  • Nur unter Aufsicht und mit Hilfe
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Strohhalmbecher

10–18 €

Ein guter Kompromiss für unterwegs: Der Strohhalm fördert eine sinnvolle Mundmotorik und kleckert weniger als der offene Becher. Auf gute Reinigbarkeit des Halms achten.

  • Gute Mundmotorik, fördert das Saugen am Halm
  • Weniger Kleckern, gut für unterwegs
  • Halm ist aufwendiger zu reinigen
  • Ersatzhalme nötig
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360°-Trinklernbecher

10–15 €

Der Becher mit Silikonrand schließt automatisch und läuft kaum aus. Praktisch im Alltag, die Trinkbewegung ähnelt dem offenen Becher mehr als bei Schnabeltassen.

  • Läuft kaum aus
  • Trinkbewegung näher am offenen Becher
  • Silikonring muss gut gereinigt werden
  • Etwas Übung nötig
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Häufige Fragen

Welcher Trinklernbecher ist der beste fürs Baby?

Logopädisch gilt der kleine offene Becher als beste Wahl, weil er die natürliche Trinkbewegung fördert. Für unterwegs sind Strohhalm- oder 360°-Becher praktisch. Von klassischen Schnabeltassen mit hartem Mundstück wird eher abgeraten.

Ab wann braucht mein Baby einen Trinklernbecher?

Mit dem Beikoststart, etwa ab dem 6. Monat, darf zu den Mahlzeiten Wasser angeboten werden. Dann ist ein guter Zeitpunkt, das Trinken aus dem Becher zu üben.

Sind Schnabeltassen schlecht?

Schnabeltassen mit hartem Mundstück fördern eher eine Saug- als eine Trinkbewegung und gelten als weniger günstig für die Mundmotorik. Offener Becher, Strohhalm oder 360°-Becher sind die besseren Alternativen.