Nährstoffe

Zink fürs Baby: warum das Spurenelement wichtig ist

Zink ist ein Spurenelement, das Immunsystem, Wachstum und Wundheilung unterstützt. Ähnlich wie Eisen wird es ab dem zweiten Lebenshalbjahr zunehmend über die Beikost gedeckt. Wir zeigen, wozu Zink dient, welche Lebensmittel es liefern und wie du gut versorgst.

Fleisch, Haferflocken und Hülsenfrüchte als zinkreiche Lebensmittel für die Beikost

Zink steht selten im Rampenlicht, gehört aber zu den Spurenelementen, die im zweiten Lebenshalbjahr wichtiger werden. Es steckt an unzähligen Stellen im Körper – im Immunsystem, im Wachstum, in der Wundheilung. Die gute Nachricht: Zink versteckt sich oft in denselben Lebensmitteln wie Eisen, sodass du beides zusammen abdecken kannst.

Wozu Zink dient

Zink ist an erstaunlich vielen Prozessen beteiligt: Es unterstützt das Wachstum und die Zellteilung, hilft bei der Wundheilung und ist für ein funktionierendes Immunsystem nötig. Gerade in der ersten Lebenszeit, in der dein Baby schnell wächst, ist eine gute Versorgung wichtig. Wie beim Eisen reichen die körpereigenen Vorräte, die das Baby aus der Schwangerschaft mitbringt, etwa ab dem zweiten Lebenshalbjahr nicht mehr aus. Ab dann gewinnt die Zufuhr über die Beikost an Bedeutung. Das trifft sich gut mit dem Beikoststart, bei dem ohnehin nährstoffdichte Lebensmittel im Mittelpunkt stehen.

Welche Lebensmittel Zink liefern

Die besten Zinkquellen sind tierische Lebensmittel, allen voran Fleisch, das gut verwertbares Zink liefert – wie du es einführst, zeigt Fleisch einführen. Auch Eier und Milchprodukte tragen bei. Auf pflanzlicher Seite punkten Vollkorngetreide wie Haferflocken sowie Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen, mehr dazu in Getreide einführen. Pflanzliches Zink wird etwas schlechter aufgenommen, weil Begleitstoffe es binden. Das lässt sich aber verbessern: Einweichen, Keimen und gründliches Garen von Hülsenfrüchten und Getreide erhöhen die Verfügbarkeit. So holst du auch aus pflanzlichen Quellen mehr heraus.

Wie du den Bedarf deckst

In der Praxis ist die Zinkversorgung eng mit der Eisenversorgung verknüpft, weil beide oft in denselben Lebensmitteln stecken – Fleisch, Hülsenfrüchte und Vollkorn liefern beides. Wer auf eine abwechslungsreiche, nährstoffdichte Beikost achtet, deckt Zink meist automatisch mit ab, ganz im Sinne von Eisenbedarf decken. Biete regelmäßig zinkreiche Lebensmittel an und kombiniere sie geschickt. Bei vegetarischer oder veganer Ernährung lohnt ein bewussterer Blick, weil tierische Quellen wegfallen und pflanzliches Zink schlechter verfügbar ist – dann gehören zinkreiche Lebensmittel und gegebenenfalls eine ärztliche Beratung dazu. Für die meisten Familien genügt eine bunte Auswahl.

Fazit

Zink unterstützt Immunsystem, Wachstum und Wundheilung und wird ab dem zweiten Lebenshalbjahr zunehmend über die Beikost gedeckt. Fleisch, Eier, Milchprodukte, Vollkorn und Hülsenfrüchte sind gute Quellen, wobei pflanzliches Zink durch Einweichen und Garen besser verfügbar wird. Weil Zink und Eisen oft zusammen vorkommen, deckst du beides mit einer abwechslungsreichen Beikost ab. Bei rein pflanzlicher Ernährung lohnt der bewusste Blick.

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.

Häufige Fragen

Warum braucht mein Baby Zink?

Zink ist an Wachstum, Zellteilung, Wundheilung und der Funktion des Immunsystems beteiligt. Im zweiten Lebenshalbjahr steigt der Bedarf, und die körpereigenen Vorräte aus der Schwangerschaft reichen nicht mehr aus. Deshalb gewinnen zinkreiche Beikost-Lebensmittel an Bedeutung.

Welche Lebensmittel liefern Zink fürs Baby?

Gute Zinkquellen sind Fleisch, Vollkorngetreide wie Haferflocken, Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen, Eier und Milchprodukte. Tierisches Zink wird gut aufgenommen. Bei pflanzlichen Quellen verbessert das Einweichen und Garen der Hülsenfrüchte und Getreide die Verfügbarkeit.

Bekommt mein Baby genug Zink?

Mit einer abwechslungsreichen Beikost, die Fleisch oder regelmäßig Hülsenfrüchte und Vollkorn enthält, ist die Versorgung meist gut. Da Zink und Eisen oft in denselben Lebensmitteln stecken, deckst du beides zusammen ab. Bei rein pflanzlicher Ernährung lohnt ein bewusster Blick auf zinkreiche Lebensmittel.