Amaranth fürs Baby: glutenfreies Korn mit viel Eisen
Amaranth ist ein winziges, goldgelbes Korn mit großer Nährstoffdichte: viel Eisen, Kalzium und hochwertiges Eiweiß, dazu von Natur aus glutenfrei. Wir zeigen, ab wann Amaranth passt, warum er so wertvoll ist, worauf du beim Garen achtest und wie du ihn babygerecht zubereitest.
Amaranth gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und galt schon bei den Azteken als wertvolles Grundnahrungsmittel. Die winzigen, goldgelben Körner haben es in sich: Sie stecken voller Eisen, Kalzium und hochwertigem Eiweiß und sind dabei von Natur aus glutenfrei. Für den Babyteller ist Amaranth damit ein echtes Nährstoffwunder – wenn man bei der Zubereitung eine Sache beachtet.
Warum Amaranth so wertvoll ist
Amaranth ist eines der nährstoffdichtesten Pseudogetreide überhaupt und bringt einiges für die Beikost mit. Besonders hervorzuheben ist sein hoher Eisengehalt: Amaranth zählt zu den eisenreichsten pflanzlichen Lebensmitteln, und Eisen ist ab dem Beikoststart besonders wichtig, weil die körpereigenen Speicher des Babys langsam zur Neige gehen. Dazu liefert er reichlich Kalzium für Knochen und Zähne, Magnesium, hochwertiges pflanzliches Eiweiß mit einem günstigen Aminosäureprofil und Ballaststoffe. Damit das pflanzliche Eisen gut aufgenommen wird, kombinierst du Amaranth am besten mit einer Vitamin-C-Quelle wie etwas Obst, denn Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme deutlich – mehr dazu, wie du den Eisenbedarf deckst, erklärt der eigene Ratgeber. Als glutenfreies Pseudogetreide reiht sich Amaranth neben Buchweizen und Quinoa ein. So ist er gerade in fleischarmer Ernährung eine wertvolle Eisen- und Kalziumquelle.
Worauf du beim Garen achtest
Bei Amaranth ist die richtige Zubereitung entscheidend, denn die winzigen Körner verhalten sich anders als andere Getreide. Roh oder ungenügend gegart bleibt Amaranth hart und ist schwer verdaulich – deshalb muss er immer gut durchgegart werden. Koche ihn in reichlich Flüssigkeit, bis er weich ist und eine leicht breiige, geleeartige Konsistenz annimmt; das dauert etwas länger als bei manch anderem Korn. Die einzelnen Körner bleiben dabei klein und etwas körnig, weshalb sich Amaranth für Babys am besten unter Obst- oder Gemüsebrei gemischt anbietet, sodass eine glatte, gut essbare Konsistenz entsteht. Trockener, gepuffter Amaranth, wie er manchmal als knuspriges Topping verkauft wird, ist für die Kleinsten weniger geeignet, lässt sich aber fein zerdrückt und eingeweicht in Brei einrühren. Wie du Getreide grundsätzlich einführst, erklärt der eigene Ratgeber. Mit ausreichendem Garen wird Amaranth gut bekömmlich und babygerecht.
Wie du Amaranth babygerecht zubereitest
Die Zubereitung ist unkompliziert, wenn du auf gutes Weichkochen achtest. Koche Amaranth in reichlich Wasser oder der gewohnten Milch gut weich zu einem cremigen Brei. Anschließend mischst du ihn am besten mit zerdrücktem oder püriertem Obst, das natürliche Süße und Vitamin C liefert, oder mit mildem Gemüsepüree – Zucker und Salz braucht es nicht. Achte auf eine glatte, gut essbare Konsistenz ohne harte Körnchen. Du kannst Amaranth auch als nährstoffreiche Zutat in Breie, Bratlinge oder Muffins einarbeiten, um ihnen mehr Eisen und Kalzium zu geben. Da sein Eigengeschmack mild und leicht nussig ist, lässt er sich gut mit anderen Zutaten kombinieren. Verzichte grundsätzlich auf Salz und Zucker. So wird aus dem winzigen, eisenreichen Korn eine wertvolle, vielseitige Zutat für den Babyteller.
Fazit
Amaranth ist ein glutenfreies Pseudogetreide mit außergewöhnlicher Nährstoffdichte: Er liefert besonders viel Eisen, dazu Kalzium, Magnesium, hochwertiges Eiweiß und Ballaststoffe und passt von Beikoststart an. Kombiniert mit einer Vitamin-C-Quelle wird das Eisen besser aufgenommen, was ihn gerade für fleischarme Ernährung wertvoll macht. Wichtig ist, ihn richtig weich zu kochen, weil er roh hart und schwer verdaulich bleibt, und ihn fein unter Obst- oder Gemüsebrei zu mischen. Verzichte auf Salz und Zucker. So ist Amaranth eine eisen- und kalziumreiche Bereicherung der Beikost.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Ab wann darf ein Baby Amaranth essen?
Amaranth kann ab dem Beikoststart angeboten werden, etwa ab dem fünften bis siebten Monat, sobald dein Baby die Reifezeichen zeigt. Als glutenfreies, eisenreiches Pseudogetreide ist er gut geeignet. Wichtig ist, ihn richtig weich zu kochen und fein zu einem Brei zu verarbeiten.
Warum ist Amaranth für Babys so wertvoll?
Amaranth liefert besonders viel Eisen, das ab dem Beikoststart wichtig ist, dazu Kalzium, Magnesium, hochwertiges pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Kombiniert mit einer Vitamin-C-Quelle wird das Eisen besser aufgenommen. Damit ist Amaranth gerade für fleischarme Ernährung eine wertvolle Eisenquelle.
Wie bereite ich Amaranth für mein Baby zu?
Koche Amaranth in reichlich Flüssigkeit gut weich, bis er eine breiige Konsistenz hat, denn ungenügend gegart bleibt er hart. Mische ihn unter Obst- oder Gemüsebrei. Gepuffter Amaranth lässt sich fein in Brei einrühren. Verzichte auf Salz und Zucker und sorge für eine glatte Konsistenz.





