Drachenfrucht fürs Baby: weiche Pitahaya gut ausgelöffelt anbieten
Drachenfrucht, auch Pitahaya genannt, hat ein weiches, mildes Fruchtfleisch mit vielen winzigen, weichen Kernen und lässt sich einfach auslöffeln und zerdrücken. Sie ist mild, wenig süß und gut bekömmlich. Wir zeigen, ab wann sie passt, worauf du achtest und wie du sie babygerecht anbietest.
Drachenfrucht, auch Pitahaya genannt, sieht spektakulär aus: leuchtend pink oder gelb mit schuppiger Schale und innen weißes oder pinkes Fruchtfleisch, das mit unzähligen winzigen schwarzen Kernen gesprenkelt ist. So exotisch das Äußere, so unkompliziert ist die Frucht für Babys. Das reife Fruchtfleisch ist weich, mild und lässt sich einfach mit dem Löffel aus der Schale heben und zerdrücken.
Warum Drachenfrucht gut fürs Baby ist
Drachenfrucht ist eine wasserreiche, kalorienarme Frucht mit einem milden Geschmack. Sie liefert etwas Vitamin C, das die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen unterstützt, wie der Ratgeber zu Vitamin C und Eisenaufnahme erklärt, dazu Ballaststoffe und etwas Magnesium. Ihr großer Vorteil für die Beikost ist die Kombination aus weicher Konsistenz und mildem, wenig süßem Geschmack. So gewöhnt sich dein Baby an einen sanften Fruchtgeschmack, ohne dass es ein besonders süßes Lebensmittel kennenlernt. Wie bei allen Früchten gilt, dass Zucker in der Beikost gemieden werden sollte, was bei der von Natur aus milden Drachenfrucht leichtfällt. So ist Drachenfrucht eine sanfte, gut bekömmliche Frucht für den Babyteller.
Worauf du bei der Drachenfrucht achtest
Wähle eine reife Frucht: Sie gibt auf leichten Druck etwas nach, ähnlich einer reifen Kiwi, und das Fruchtfleisch ist dann weich und löffelbar. Halbiere die Drachenfrucht und löffle das Fruchtfleisch aus der Schale; die Schale selbst wird nicht gegessen. Die vielen kleinen schwarzen Kerne sind weich und sehr klein, vergleichbar mit Kiwikernen, und gelten als unbedenklich. Für ein besonders feines Püree kannst du das Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen, nötig ist das aber nicht. Biete die Frucht roh und ungesüßt an. Wie jede neue Frucht startest du mit kleinen Mengen und beobachtest, wie dein Baby sie verträgt.
Wie du Drachenfrucht babygerecht anbietest
In der Praxis ist Drachenfrucht angenehm einfach. Für jüngere Babys zerdrückst du das weiche Fruchtfleisch mit der Gabel zu einem feinen Mus, pur oder gemischt mit Banane, Mango oder etwas Naturjoghurt für mehr Cremigkeit. Etwas größere Babys, die schon sicher greifen, können weiche Würfel oder einen größeren Spalt selbst halten und davon abbeißen. Auch in Obstbreien, unter Haferbrei gerührt oder als bunte Farbe im Frühstück macht sich Drachenfrucht gut. Bleib beim Essen in der Nähe deines Babys. So wird Drachenfrucht zu einer milden, hübschen Frucht in der Beikost.
Fazit
Drachenfrucht ist eine unkomplizierte Exotenfrucht und passt von Beikoststart an: Ihr weiches, mildes Fruchtfleisch lässt sich einfach auslöffeln und zerdrücken, die vielen winzigen Kerne sind weich und unbedenklich. Sie ist wenig süß, liefert etwas Vitamin C und Ballaststoffe und schmeckt pur wie gemischt. Biete sie reif, roh und ungesüßt in kleinen Mengen an. So ist Drachenfrucht eine sanfte, hübsche Frucht für den Babyteller.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung deines Babys wende dich an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Häufige Fragen
Ab wann darf mein Baby Drachenfrucht essen?
Drachenfrucht kann ab dem Beikoststart angeboten werden, etwa ab dem fünften bis siebten Monat, sobald dein Baby die Reifezeichen zeigt. Das reife Fruchtfleisch ist weich, mild und lässt sich gut auslöffeln und zerdrücken. Biete sie wie jede neue Frucht zunächst in kleinen Mengen an.
Sind die Kerne der Drachenfrucht für Babys ein Problem?
Die vielen kleinen, schwarzen Kerne der Drachenfrucht sind weich und sehr klein, vergleichbar mit Kiwikernen, und gelten als unbedenklich. Anders als harte Kerne stellen sie keine Erstickungsgefahr dar. Für ein sehr feines Püree kannst du das Fruchtfleisch dennoch durch ein Sieb streichen.
Schmeckt Drachenfrucht süß?
Drachenfrucht schmeckt überraschend mild und nur leicht süß, manche Sorten fast neutral. Dadurch eignet sie sich gut als sanfte Frucht für Babys und lässt sich auch mit süßeren Früchten wie Banane oder Mango mischen, wenn dein Baby es fruchtiger mag.





